Wirtschafts- und Börsenausblick

von | 9.01.2020 | Fachartikel

Das Börsenjahr 2019 ist bereits Geschichte und alle Blicke richten sich bereits wieder auf das neue Jahr.

Obwohl auch das das Börsenjahr 2019 immer wieder mit negativen Meldungen rund um den Globus gespickt war, wurden die Anlegerinnen und Anleger mit einer beindruckenden Performance verwöhnt und zum Teil überrascht. Die anhaltend negativen Zinsen hielten die Alternativen in engen Schranken wobei kein Weg an den Aktien vorbeiführte.

Im Gegensatz zu den Aktienmärkten hat sich die Weltwirtschaft 2019 abgekühlt und schwächer abgeschlossen. Es wird jedoch erwartet, dass die Talsohle erreicht ist und die konjunkturelle Lage aufgrund geopolitischer Unterstützung wieder anzieht. Im Handelsstreit zwischen den USA und China konnten erste kleine Schritte, welche zu einer Entspannung führen sollten, gemacht werden. Dennoch wird das neue Jahr geprägt sein von weiteren Handelskonflikten, welche die Unsicherheiten weiter schüren, die Investitionen von Unternehmen hemmen und die Konjunktur bremsen. Europa blickt einem geordneten Brexit entgegen, wird jedoch mit komplexen Neuverhandlungen der wirtschaftlichen Beziehungen mit Grossbritannien beschäftigt sein. Weiter wird das Börsenjahr durch die anstehenden Präsidentschaftswahlen in den USA geprägt sein. Die aktuelle Regierung wird alles daran setzen die Wirtschaft zu stärken, um eine Wiederwahl sicherzustellen.

Aufgrund dieser Rahmenbedingungen und trotz der etwas beunruhigenden Hochstände bleiben Aktien für Anleger alternativlos. Der starke Anstieg bei US-Aktien im letzten Jahr ist gemäss Analysten breit und solide abgestützt. Die Euro-Aktien sind zurzeit unterbewertet und weisen entsprechendes Potential auf. Aufgrund der aktuellen Höchststände bei den Schweizer Aktien ist eine breite und aktive Diversifikation wichtig. Der Markt ist in unsicheren Zeit stark von einzelnen Flaggschiffen abhängig was zu hohen Bewertungen und entsprechenden Korrekturanfälligkeiten führt. Zykliker in starker Marktposition, mit verlässlichen Dividenden und überschaubaren Schulden dürften hier im Fokus stehen.

Bei den Währungen sind keine grossen Veränderungen zu erwarten. Der EUR bleibt weiterhin unter Druck und sieht sich vermutlich eher einem leichten Abwärtstrend ausgesetzt. Nach einem geordneten Brexit dürfte sich das britische Pfund positiv verändern.

KB Partners steht Ihnen auch im neuen Jahr gerne für eine Beratung in finanziellen Angelegenheiten zur Verfügung. Wir freuen uns auf Ihren Kontakt.

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